Online-Fortbildung: Demokratieförderung durch KI-Bildung – Als Bias-Detektiv*innen Vorurteile in KI erkennen
Am 18. November 2026 bieten die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und mediale pfade eine kostenfreie Online-Fortbildung zu Vorurteilen in Künstlicher Intelligenz (KI) an. Gezeigt wird, wie Schülerinnen und Schüler Stereotype in KI-generierten Texten und Bildern erkennen und untersuchen können. Anmeldeschluss ist der 18. November.
18.11.2026, 15:30 - 17:00 Uhr
KI-Systeme sind nicht neutral: KI-generierte Texte und Bilder können gesellschaftliche Vorurteile und stereotype Rollenbilder reproduzieren. Das betrifft etwa die Frage, wer als erfolgreich, kompetent oder zugehörig dargestellt wird. Solche Verzerrungen, sogenannte Biases, prägen mit, wie junge Menschen die Welt und gesellschaftliche Gruppen wahrnehmen. Kritische KI-Bildung ist deshalb zugleich Demokratiebildung.
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Ausgangspunkt ist das Projekt „Bias-Detektiv:innen“, in dem Grundschulkinder KI-generierte Texte und Bilder analysieren, stereotype Darstellungen identifizieren und Kriterien für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI entwickeln. Die Fortbildung überträgt den Ansatz auch auf weiterführende Schulen. Mit altersgerechten Aufgaben und gezielten Prompts vergleichen Schülerinnen und Schüler KI-Ergebnisse systematisch, machen wiederkehrende Muster sichtbar und diskutieren deren gesellschaftliche Ursachen und Folgen.
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Schwerpunkte
- Bias und fehlende Neutralität generativer KI-Systeme
weitklick - Stereotype und diskriminierende Muster in KI-generierten Texten und Bildern
weitklick - Einblicke in das Grundschulprojekt und Übertragung der Methode auf weiterführende Schulen
weitklick - Zusammenhänge zwischen KI-Bildung, Inklusion, gesellschaftlicher Teilhabe und Demokratiebildung
weitklick - altersgerechte und inklusiv zugängliche Impulse für Unterricht und Bildungsarbeit
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Durch die Fortbildung führen Dr. Lea Schulz und Jo Loreen Schuler. Lea Schulz ist Sonderpädagogin und Expertin für Diklusion, also die Verbindung von digitalen Medien und Inklusion. Sie arbeitet an der Europa-Universität Flensburg und am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und leitet das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Pilotprojekt „Bias-Detektiv:innen“. Jo Loreen Schuler ist Referentin für Medienbildung bei der FSM. Die Fortbildung findet im Rahmen des Projekts „Update Medienkompetenz“ statt, das im Rahmen von „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert wird. Mehr Informationen und die Anmeldung finden sich auf der externen Webseite.
Webseite
Zielgruppe
Lehrkräfte an Grund- und weiterführenden Schulen sowie pädagogische Fachkräfte
Weitere Informationen
Kosten
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Kategorisierung
Art des Termins
- Weiterbildungsveranstaltung
Veranstaltungsform
- Online
